Wo gehts zum Duraduct?
Nachdem Bauingenieur-Studierende aus Winterthur und Rapperswil mögliche Brückenvarianten entworfen und
evaluiert haben, ist der nächste Schritt die optimale Integration ins bestehende Langsamverkehrs-Netz.
Unter der Leitung von Prof. Jürg Dietiker (Verkehrs- und Raumplaner) haben acht Studierende der Zürcher
Hochschule Winterthur dazu einen interessanten Bericht verfasst.
Zuerst wurden die Wunschlinien (bequeme und sichere Verbindungen ohne Umwege und Steigungen) für
Radfahrer und FussgängerInnen ermittelt. Der schon bis anhin favorisierte Standort im vorderen Mühlental
hat sich dabei als beste Variante bestätigt. Als Massnahmen zur Netzintegration schlagen die Autoren
konkret vor:
- Tempo-30-Zone auf dem Geissberg, da kein Platz vorhanden ist für separate Radstreifen. Diese Massnahme
gilt als Schlüsselelement zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
- Vortritt für die Verbindung Weinsteig - Geissbergstrasse; kein Vortritt für die Weinsteig von Norden
her.
- Mehrzweckstreifen in der Mitte der Nordstrasse zur sicheren Querung in Richtung Breitenau-Areal.
- Der Spielweg sollte in östlicher Richtung fortgesetzt werden bis zur Nordstrasse. Damit sind alle
Sportanlagen direkt und gefahrlos erreichbar.
- Der bestehende Fussweg am südlichen Rand des Breitenau-Areals könnte zu einem kombinierten Rad- und
Fussweg aufgewertet werden.
- Damit die Tempi an dieser Stelle gesenkt werden könnten, müsste der Knoten Lochstrasse - Nordstrasse
verengt werden.
Erschienen im Ventil 1/2007
Hanspeter Hochreutener